Geld für die Ehefrau des Vorstands: Transparenz oder Vetternwirtschaft?

  In unserem Verein spielen sich hinter den Kulissen Dinge ab, die Fragen aufwerfen. Konkret geht es um eine hohe Geldsumme, die an eine Päd...

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Ein Vorstand ohne Finanzwissen, ohne Berater und ohne Plan – aber mit großen Reden beim Richtfest.


Bei der Wahl im Dezember 2025 gab es zumindest noch ein Fältchen Einsicht: Man gab offen zu, von Finanzen keine Ahnung zu haben. Die Lösung sollte eine Bankerin als Beisitzerin im Vorstand sein. Klingt gut auf dem Papier.

Zehn Monate später? Die Bankerin hat nie jemand in einer Sitzung gesehen. Das Versprechen ist einfach verpufft. Der Verein wird weiterhin im absoluten Blindflug geführt – von Menschen, die Zahlen weder lesen noch erklären können.

Die Quittung gab es vor den Sommerferien: Eine Vorständin wollte den Mitgliedern erklären, warum das Schulgeld steigen muss, und scheiterte kläglich daran, die eigenen PowerPoint-Folien zu verstehen. Wer eine Notwendigkeit verkaufen will, sollte wenigstens die eigenen Tabellen lesen können.

Statt den langjährigen Finanzberater einzubinden, ließ man seine Hilfe monatelang links liegen. Trotzdem behauptet der Vorstand stur: „Alles läuft gut.“ Auf welcher Basis eigentlich? Wer keinen Jahresabschluss lesen kann, kann auch nicht beurteilen, wie es um den Verein steht.

Aber für ein Herzensprojekt reicht die Energie dann doch: ein Gartenbauhaus. Risiken und Finanzierung? Unbekannt. Egal – Hauptsache, man darf am Ende bei der Einweihung ein Band durchschneiden und eine Rede halten.

Ein Zukunftsplan für den Verein sieht anders aus. Wann fangen wir an, wieder über Zahlen zu sprechen statt über Symbolpolitik?

Die Nebelkerzen des Vorstands: Angst statt Argumente

Der Vorstand hat sich an das Kollegium gewandt. Wer jedoch gehofft hatte, dass man sich dort endlich inhaltlich mit den auf unserer Blog veröffentlichten Kritikpunkten und Missständen auseinandersetzt, wird enttäuscht.

Anstatt Transparenz zu schaffen oder sachlich auf die aufgeworfenen Fragen einzugehen, setzt die Vereinsführung auf eine altbewährte Taktik: Einschüchterung und Ablenkung.

Verschleiern statt Aufklären

Der Vorstand verliert kein einziges Wort über die eigentlichen Inhalte. Es gibt keine inhaltliche Widerlegung, keine Gegenargumente und keinen Versuch, die offensichtlichen Probleme sachlich aufzuarbeiten. Stattdessen verschanzt man sich hinter unbelegten Behauptungen über angebliche Verstöße gegen Datenschutz-, Verschwiegenheits- und Vertraulichkeitspflichten.

Welche konkreten Daten oder Regeln tatsächlich verletzt worden sein sollen, bleibt im Dunkeln. Das ist kein Zufall, sondern Kalkül: Wer keine sachlichen Argumente hat, greift zur juristischen Drohkulisse.

Angst als Werkzeug

Das Ziel dieses Schreibens ist offensichtlich: Es geht darum, kritisches zu tabuisieren und Angst im Kollegium sowie in der Schulgemeinschaft zu schüren. Wer Inhalte teilt, liest oder hinterfragt, soll das Gefühl bekommen, sich auf gefährlichem Terrain zu bewegen.

Diese Taktik – Informationen nicht mit Beweisen zu widerlegen, sondern durch das Schüren von Unsicherheit, das Andeuten von Regelverstößen und das Erzeugen von Widersprüchen ein Gefühl zu schaffen, in dem es keine objektive Wahrheit mehr zu geben scheint – kennt man sonst eher aus der Desinformationskampagnen. Es soll gezielt Verwirrung gestiftet werden, damit die eigentlichen Fragen im Hintergrund verschwinden.

Wir lassen uns nicht mundtot machen

Echte Vereins- und Schulgemeinschaft lebt nicht von verordneter Stille und diffuser Angst, sondern vom Mut zur Wahrheit und vom offenen Diskurs. Transparenz ist kein Angriff auf die Gemeinschaft, sondern die Grundvoraussetzung für ein offenes Miteinander.

Als Gemeinschaft lassen wir uns nicht durch Angst oder vom Vorstand gezündete Nebelkerzen beirren. Lasst uns Transparenz nutzen, um Missstände klar zu benennen, zu beseitigen und den Verein damit nachhaltig voranzubringen.

Die Kinder stehen im Mittelpunkt – und alles Handeln muss darauf ausgerichtet sein, unsere Kindergartenkinder und Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu fördern und zu schützen.

Nach 161 Tagen Versteckspiel: Gibt es endlich Antworten?


Der neue Vorstand trat an mit großen Versprechungen: Mehr Kommunikation, mehr Transparenz, ein frischer Wind. Nach 161 Tagen ist klar: Diese Versprechungen waren eine reine Seifenblase – und sie ist spektakulär geplatzt.

Wer Transparenz verspricht, muss sich an Taten messen lassen. Doch statt Antworten erleben wir seit Monaten eine beispiellose Blockadehaltung.

Was bisher geschah: Die Chronologie des Ausweichens

  • 05. Mai: Fristgerechte Einreichung eines Fragenkatalogs an den Vorstand im Vorfeld der Mitgliederversammlung (MV).
  • 13. Mai (MV): Ein winziger Bruchteil der Fragen wird oberflächlich abgetan. Brisante Details – wie die Bestätigung über die Auszahlung eines Arbeitszeitkontos an die Ehefrau eines Vorstandsmitglieds – werden lediglich in einem Nebensatz eingeräumt. Die Fakten dazu? Verschwiegen. Nachfragen werden mit einem lapidaren „Wir haben keine Zeit“ abgewürgt. Die schriftliche Beantwortung wird offen verweigert. Ein auf der MV zugesagtes Gespräch im Vorstandskreis? Bis heute nie erfolgt. Das Kalkül: Gras über die Sache wachsen lassen.
  • 21. Juli: Da der Vorstand mauerte, wird ein Rechtsanwalt eingeschaltet, um die Auskunftsrechte rechtlich durchzusetzen.
  • 04. August: Die gesetzte Frist verstreicht. Die erste Reaktion des Anwalts der Gegenseite? Eine Fristverlängerung.
  • Seit September: Nach monatelangem Zögern gibt es wieder direkten Austausch – allerdings nicht über Inhaltliches, sondern über die Bedingungen, unter denen der Vorstand überhaupt bereit ist zu antworten.

Verbarrikadiert hinter Maulkorb-Bedingungen

Statt sich sachlich mit den Fragen der Mitglieder auseinanderzusetzen, investiert der Vorstand enorm viel Energie in Taktieren und Abwehren. Das wirft eine zentrale Frage auf: Was hat dieser Vorstand eigentlich zu verbergen?

Anstatt Transparenz zu leben, werden die Regeln einfach zu den eigenen Gunsten angepasst. In der Gesamtkonferenz führte der Vorstand kurzerhand ein Limit von maximal 5 Fragen pro Mitglied ein.

Für einen Termin zur Beantwortung unseres Fragenkatalogs stellt der Vorstand nun Absurditäten als Bedingungen auf:

  • Absolute Geheimhaltung (vertrauliches Gespäch)
  • Keine Folge- oder Nachfragen
  • Zeitfenster rigoros auf 60 Minuten begrenzt
  • Keine weiteren Mitglieder oder Zeugen im Raum (ein Machtgefälle von 7 gegen 1)
  • Das Recht, das Protokoll im Nachgang nach eigenen Wünschen anzupassen
  • Keine Audio oder Videodokumentation, so steht später immer Aussage gegen Aussage

Zusätzlich verlangt der Vorstand nach 161 Tagen Bedenkzeit, dass die Fragen der MV noch einmal im Detail vorab eingereicht werden. So sieht also die Vorstellung des Vorstands von „offener Kommunikation“ aus.

Diesen Knebel-Forderungen stimmen wir nicht zu. Mitgliederrechte sind keine milden Gaben eines Vorstands. Sie sind ein verbrieftes Recht. Ein Vorstand ist der Gemeinschaft verpflichtet – er ist nicht der König des Vereins.

Wie es jetzt weitergeht

Ein Gespräch muss offen und ehrlich sein, um diesen Namen zu verdienen. Ob dies beim angesetzten Termin am Dienstag, den 13. Oktober (18:30–19:30 Uhr) gelingt? Wir bleiben skeptisch, aber gesprächsbereit. Das Ergebnis werden wir hier lückenlos und transparent veröffentlichen.

Als Eltern, deren Kinder täglich von Vorstandsmitgliedern unterrichtet werden, erfordert ein solcher Streit enorm viel Kraft. Nicht jeder kann monatelang dranbleiben oder Anwälte einschalten. Genau deshalb gibt es die Initiative inside-waldorf-vaihingen: Gemeinsam bündeln wir den langen Atem, der nötig ist, um die Rechte aller Mitglieder dauerhaft zu schützen.

Denn am Ende geht es um das Einzige, was zählt: Dieser Verein ist für die Kindergartenkinder und Schüler da. Ihnen den bestmöglichen Ort zum Aufwachsen zu bieten, muss unser aller oberstes Ziel sein.

Geld für die Ehefrau des Vorstands: Transparenz oder Vetternwirtschaft?

 

In unserem Verein spielen sich hinter den Kulissen Dinge ab, die Fragen aufwerfen. Konkret geht es um eine hohe Geldsumme, die an eine Pädagogin ausgezahlt wurde – die zufällig auch die Ehefrau eines Vorstandsmitglieds ist.

Die Vorgeschichte: Forderungen ohne Nachweis

Die besagte Pädagogin forderte nachträglich die Auszahlung eines angeblichen Arbeitszeitkontos. Das Problem dabei: Für die angeblich erbrachte Leistung existiert keinerlei rechtlich saubere Arbeitszeiterfassung.

Zunächst wurde versucht, die geleisteten Stunden über sogenannte „SOLL-Deputatsstunden“ nachzuweisen. Dieser Versuch scheiterte jedoch krachend. Da es sich lediglich um theoretische Soll-Zeiten handelte, konnte sogar das Gegenteil nachgewiesen werden: Über mehrere Wochen hinweg wurden diese Sollstunden nachweislich gar nicht erbracht. Es gab die als Soll-Deputatsstunden geplanten Unterrichte aufgrund des verkürzten Unterrichts einfach nicht. Wie soll sich ein angebliches Arbeitszeitkonto füllen, wenn es gar keinen Unterricht gab?

In der angespannten finanziellen Lage unseres Vereins Geld für nachweislich nicht erbrachte Arbeitsleistung zu fordern, ist ein starkes Stück. Folgerichtig hat der alte Vorstand diese unbegründete Auszahlung damals strikt abgewiesen.

Die Wende: Der neue Vorstand

Mit dem Wechsel im Vorstand wendete sich das Blatt. Plötzlich wurden die zuvor abgelehnte Auszahlung prompt genehmigt. Trügt der Eindruck, dass hier familiäre Interessen bei der Abstimmung eine Rolle gespielt haben?

Wie hoch diese Auszahlung war und auf welcher nachprüfbaren, rechtlichen Grundlage sie plötzlich bewilligt wurde, weigert sich der neue Vorstand standhaft zu erklären.

Dabei war es doch genau dieser neue Vorstand, der Transparenz und offene Kommunikation zu seinen Kernwerten ausgerufen hat. Doch wenn es konkret wird, heißt es plötzlich: Mauern und Schweigen. Vereinsgelder an die eigene Ehefrau auszahlen und sich danach hinter dem Datenschutz verstecken? Ein solches Verhalten, bei dem Gelder an Familienangehörige fließen, kennt man sonst eher aus unschönen Schlagzeilen der AfD Landespolitik – und nun haben wir genau diese fragwürdigen Verhältnisse in unserem eigenen Verein.

Unser Fazit: Datenschutz darf kein Deckmantel sein!

Wenn es um Zahlungen an Familienangehörige von Vorstandsmitgliedern geht, darf der Datenschutz nicht als Schutzschild gegen Aufklärung missbraucht werden. Nur lückenlose und echte Transparenz kann hier den massiven Verdacht der Vetternwirtschaft entkräften.

Wir fordern den Vorstand auf: Legen Sie die Karten auf den Tisch! Auf welcher Basis wurde dieses Geld ausgezahlt? Die Mitglieder haben ein Recht auf die Wahrheit.

Die 30.000-Euro-Lüge: Luftschlösser statt solider Vereinsfinanzen

 Am jüngsten Finanzabend hat der Vorstand seine „Planungen“ für das neue Gartenbauhaus vorgestellt. Wobei das Wort Planung hier glatt übertrieben ist – „heiße Luft“ trifft es deutlich besser.

Die Faktenlage ist alarmierend: Es liegt ein Förderbescheid vor, nach dem das Gartenbauhaus bis Mitte nächsten Jahres nicht nur gebaut, sondern auch komplett abgerechnet sein muss. Ein extrem sportlicher, wenn nicht gar utopischer Zeitplan. Wird dieser nicht eingehalten, müssen die Fördergelder (die aktuell bereits auf dem Konto liegen) vollständig zurückgezahlt werden.

Und warum das Ganze? Die Begründung des Vorstands hält einer Überprüfung nicht stand.

Die 200-Meter-Klo-Lüge und echte Alternativen

Als Hauptargument für den teuren Neubau nennt der Vorstand den angeblich viel zu langen Weg zur Toilette – dieser sei angeblich 200 Meter lang. Das ist schlichtweg die Unwahrheit. Der Weg zur Toilette im Unterstufenbau ist nachweislich deutlich kürzer.

Zudem gäbe es längst eine viel elegantere, kostengünstigere Lösung: Im Kindergarten wird aktuell mangels Nachfrage eine Gruppe geschlossen. Dadurch wird ein Raum frei, der perfekt als künftiger Gartenbauraum genutzt werden könnte – inklusive direktem Zugang zu gartennahen Toiletten. Warum also neu bauen?

Phantasiezahlen für die eigene Agenda

Um den Neubau krampfhaft schönzurechnen, hat sich der Vorstand eine Drohkulisse aufgebaut: die 30.000-Euro-Lüge. Behauptung des Vorstands: Wenn wir nicht bauen, kostet uns das 30.000 Euro.

Wie man auf diese Summe kommt? Der Vorstand behauptet, man müsse bei einem Nicht-Bau die vorhandene Bodenplatte aufwendig herausreißen und diesen Teil des Gartens renaturieren. Auf die logische Nachfrage aus der Mitgliedschaft, warum man die Bodenplatte nicht einfach im Boden belässt und das Geld spart, folgten lediglich Ausflüchte und noch mehr heiße Luft. Es zeigt sich wieder einmal: Der Vorstand verfolgt seine ganz eigene Agenda und nutzt Phantasiezahlen als vermeintliche Argumente.

Fun Fact (oder eher: Das finanzielle Himmelfahrtskommando)

  • Keine Angebote: Es liegt bis heute weder ein aktuelles Angebot für den Bau noch für die Innenausstattung des Gartenbauhauses vor.
  • Ablaufende Uhr: In knapp 12 Monaten muss das Gebäude komplett FERTIG und abgerechnet sein, sonst platzt die Förderung.
  • Das Risiko: Keinen Plan haben, aber in einem Jahr fertig sein wollen? Wenn das Gebäude nicht rechtzeitig abgerechnet wird, bleibt der Verein auf allen bisherigen Baukosten sitzen und muss die Förderung trotzdem zurückzahlen!

Fazit: Finger weg vom Gartenbauhaus!

Wir haben aktuell kein Geld für zusätzliche Unterhaltskosten wie Heizung, Wartung und Reinigung. Unsere Priorität muss es sein, die Vereinsfinanzen endlich wieder in Ordnung zu bringen, anstatt riskante Luftschlösser zu bauen.

Wir fordern den Vorstand auf: Stoppen Sie dieses unüberlegte Projekt, bevor es den Verein teuer zu stehen kommt!

2.400 Euro statt Ehrenamt: Bedient sich der Lehrervorstand heimlich aus der Vereinskasse?

 

Wachsam bleiben: Warum wir dem Vorstand auf die Finger schauen müssen

Nachfragen lohnt sich – und dem Vorstand genau auf die Finger zu schauen, erst recht. Die jüngsten Entwicklungen in unserem Verein zeigen, wie wichtig eine aktive und kritische Mitgliedschaft ist, um das Vereinsvermögen zu schützen.

Ein Rückblick: Wie es früher lief

In der Vergangenheit gab es eine klare Trennung bei den Aufwandsentschädigungen:

  • Pädagogische Vorstände: Erhielten monatlich 200 Euro.
  • Elternvorstände: Konnten sich eine Ehrenamtspauschale von 70 Euro im Monat auszahlen lassen.

Der alte Vorstand nutzte diese Ehrenamtspauschale auf vorbildliche Weise, um besondere Projekte im Verein direkt zu fördern. Das Geld wurde ausgezahlt und anschließend für gezielte Zwecke zurückgespendet – sei es zur Unterstützung einer Familie beim Schulgeld, für wichtige IT-Investitionen oder für die Ausstattung des Chemiesaals.

Unsere Satzung ist eindeutig

Unsere Vereinssatzung lässt keinen Spielraum für Interpretationen: Das Vorstandsamt ist ein Ehrenamt. Über die gesetzliche Ehrenamtspauschale hinaus darf kein Geld an Vorstandsmitglieder fließen.

Dass dies der einzig richtige Weg ist, hat der alte Vorstand noch im Dezember 2025 rechtlich prüfen lassen. Die Konsequenz daraus war absolut korrekt: Die jährliche Sonderbehandlung von 2.400 Euro für pädagogische Vorstände wurde umgehend eingestellt.

Der neue Vorstand und die Suche nach Schlupflöchern

Umso bedenklicher ist das Verhalten des neuen Vorstands im laufenden Jahr. An gleich zwei Sitzungen beschäftigte sich das Gremium intensiv mit der Frage, über welche Umwege auch weiterhin Sonderzahlungen aus dem Vereinsvermögen an die pädagogischen Vorstände fließen könnten.

An die eigentlich notwendige Satzungsänderung hat sich der neue Vorstand bisher nicht herangetraut – wohl wissend, dass die Mitgliederbasis dem kaum zustimmen würde.

Erster Etappensieg: Unser hartnäckiges Nachfragen hat bereits Wirkung gezeigt. Aktuell verzichtet der gesamte Vorstand auf eine Auszahlung.

Leider geschieht dies nur unter Vorbehalt. Das erklärte Ziel bleibt es offenbar, weiterhin nach rechtlichen Schlupflöchern zu suchen.

Der aktuelle Plan: Der Umweg über den Arbeitsvertrag

Die neueste Idee des Vorstands: Den pädagogischen Vorständen sollen im Rahmen ihres normalen Arbeitsvertrags zwei zusätzliche Deputatsstunden gewährt werden. Über diesen verdeckten Umweg soll das Geld am Ende doch fließen.

Doch auch dieser Weg ist rechtlich extrem sauber zu betrachten: Es handelt sich um eine verdeckte Zuwendung, die nicht mit unserer Satzung konform und damit unzulässig ist.

Fazit: Keine Selbstbedienungsmentalität im Verein!

Wir müssen weiterhin wachsam bleiben. Ein Verein lebt vom ehrenamtlichen Engagement und dem verantwortungsvollen Umgang mit den Mitgliedsbeiträgen. Wir werden dem Vorstand auch in Zukunft genau auf die Finger schauen, um eine schleichende Selbstbedienungsmentalität im Keim zu ersticken.

Zurück in die Steinzeit: Warum unser neuer Vorstand lieber in Briefmarken statt in Digitalisierung investiert

Gemeinsam mit unserem IT-Dienstleister Triargos haben wir letztes Jahr erfolgreich das neue Elternportal eingeführt. Das klare Ziel: Eine schnelle, zeitgemäße und vor allem kostengünstige Kommunikation mit den Elternhäusern. Während unser Dienstleister dieselbe Software bei anderen Waldorfschulen erfolgreich ausbaut und dort die Digitalisierung vorantreibt, macht unser Vorstand freiwillig zwei Schritte zurück.

Ausdrucken, falten, frankieren: Der teure Weg rückwärts Die bittere Realität sieht nun so aus: Schulgeldbescheinigungen werden wieder mühsam ausgedruckt, von Hand in Umschläge verpackt und für teures Geld mit der Post verschickt. Statt das bestehende Elternportal sinnvoll weiterzuentwickeln, wird wertvolle Arbeitszeit und ein stattliches Budget in den analogen Briefversand gesteckt. Hunderte von Euro wandern so direkt in Briefmarken statt in die Zukunft unserer Schule.

Wenn der Arbeitskreis die Expertise ersetzen soll Dem Vorstand fehlt schlichtweg die IT-Expertise. Als Lösung wurde zwar ein neuer „IT-Kreis“ ins Leben gerufen – ganz nach dem alten Motto: „Wenn ich nicht mehr weiterweiß, gründe ich einen Arbeitskreis“ –, doch echte Unterstützung oder Fortschritt bringt dieser leider nicht. Und so verabschieden wir uns vom digitalen Komfort und gehen schnurstracks zurück in die administrative Steinzeit.


Die Social Media Kampagne Lüge

 


Faktencheck: Warum der Stopp der Social-Media-Kampagne unserer Schule schadet

Auf der vergangenen Mitgliederversammlung hat der aktuelle Vorstand versucht, das plötzliche Ende unserer erfolgreichen Social-Media-Kampagne zu rechtfertigen. Dabei wurde leider mit Falschdarstellungen und Scheinargumenten gearbeitet.

Wir lassen uns nicht blenden. Hier sind die Fakten zu den drei größten Mythen, die auf der Versammlung verbreitet wurden:

Mythos 1: „Zu hoher Verwaltungsaufwand für die Schule“

Die Realität: Die Kampagne wurde komplett von einer externen, auf Waldorfschulen spezialisierten Agentur betreut. Der einzige „Aufwand“, der intern entstand, waren die Anfragen interessierter Eltern, die mehr Informationen oder einen Hospitationstermin für ihre Kinder wünschten.

Nach dem unprofessionellen Motto „Achtung, Kunde droht mit Auftrag!“ hat der Vorstand die Kampagne dennoch bereits Anfang Januar 2026 gestoppt. Das Absurde daran: Die Kosten für die Agentur liefen aufgrund fester Vertragslaufzeiten noch monatelang weiter. Es wurde also Geld für eine Leistung bezahlt, die der Vorstand mutwillig blockiert hat.

Mythos 2: „Die Kampagne war zu teuer und unwirtschaftlich“

Die Realität: Das Gegenteil ist der Fall – die Kampagne war ein voller finanzieller Erfolg. Nachweislich konnten dadurch 4 neue Schüler im Schuljahr 25/26 für unsere Schule gewonnen werden. Schauen wir uns die Zahlen an:

  • Staatliche Zuschüsse: ca. 5.000 € (Unterstufe) bis 6.600 € (ab Mittelstufe) pro Kind und Jahr.
  • Schulgeld: ca. 4.452 € pro Jahr (Basis: Einzelkind).
  • Einnahmen: Diese 4 Schüler bringen der Schule pro Jahr rund 41.000 € an Beiträgen und Zuschüssen.
  • Kosten: Die Gesamtkosten der Kampagne lagen bei 30.000 €.

📊 Das bedeutet: Bereits nach dem ersten Schuljahr hat sich die Kampagne komplett amortisiert und erwirtschaftet ab jetzt ein dickes Plus. Ein Break-even nach nur einem Jahr ist im Marketing ein herausragender Erfolg! Jedes neue Kind sichert die finanzielle Zukunft unseres Vereins.

In den 30.000 € waren zudem bereits zwei Drehtage für das Jahr 2026 sowie der Schnitt weiterer Videos enthalten. Da das Budget für die Werbeschaltung gestrichen wurde, verpufft diese bereits bezahlte Leistung nun ungenutzt. Der Marketingkreis oder der Vorstand hätten ohne zusätzliche Kosten neue Videos produzieren können – man hat es einfach nicht getan.

Mythos 3: „Die Kampagne hat ein schwaches Bild nach außen abgegeben“

Die Realität: Diese Aussage ist rein subjektiv und entbehrt jeder Datengrundlage. Die Zahlen der Anfragen und die Neuanmeldungen sprechen eine völlig andere, professionelle Sprache. Es ist immer leicht, die Arbeit anderer schlechtzureden – vor allem, wenn man selbst keine eigenen Alternativen oder Konzepte vorweisen kann.

Das drohende Loch in der Zukunft

Was der Vorstand völlig übersieht (oder verschweigt): Der Weg vom Erstkontakt im Netz bis zur tatsächlichen Unterschrift unter dem Schulvertrag dauert mehrere Monate. Aktuell profitiert unsere Schule noch von den Interessenten, die im letzten Jahr über die Kampagne gewonnen wurden.

Wenn diese Quelle nun dauerhaft trockenbricht, riskieren wir in naher Zukunft ein massives Loch bei den Anmeldezahlen. Unser gemeinsames Ziel von 380 Schülern rückt damit in weite Ferne.

Wir fordern den Vorstand auf, zu einer faktenbasierten und wirtschaftlich vernünftigen Führung zurückzukehren. Unsere Schule darf nicht durch ideologische Fehlentscheidungen ausgebremst werden!

Die 30.000-Euro-Lüge: Luftschlösser statt solider Vereinsfinanzen

 Am jüngsten Finanzabend hat der Vorstand seine „Planungen“ für das neue Gartenbauhaus vorgestellt. Wobei das Wort Planung hier glatt übertrieben ist – „heiße Luft“ trifft es deutlich besser.

Die Faktenlage ist alarmierend: Es liegt ein Förderbescheid vor, nach dem das Gartenbauhaus bis Mitte nächsten Jahres nicht nur gebaut, sondern auch komplett abgerechnet sein muss. Ein extrem sportlicher, wenn nicht gar utopischer Zeitplan. Wird dieser nicht eingehalten, müssen die Fördergelder (die aktuell bereits auf dem Konto liegen) vollständig zurückgezahlt werden.

Und warum das Ganze? Die Begründung des Vorstands hält einer Überprüfung nicht stand.

Die 200-Meter-Klo-Lüge und echte Alternativen

Als Hauptargument für den teuren Neubau nennt der Vorstand den angeblich viel zu langen Weg zur Toilette – dieser sei angeblich 200 Meter lang. Das ist schlichtweg die Unwahrheit. Der Weg zur Toilette im Unterstufenbau ist nachweislich deutlich kürzer.

Zudem gäbe es längst eine viel elegantere, kostengünstigere Lösung: Im Kindergarten wird aktuell mangels Nachfrage eine Gruppe geschlossen. Dadurch wird ein Raum frei, der perfekt als künftiger Gartenbauraum genutzt werden könnte – inklusive direktem Zugang zu gartennahen Toiletten. Warum also neu bauen?

Phantasiezahlen für die eigene Agenda

Um den Neubau krampfhaft schönzurechnen, hat sich der Vorstand eine Drohkulisse aufgebaut: die 30.000-Euro-Lüge. Behauptung des Vorstands: Wenn wir nicht bauen, kostet uns das 30.000 Euro.

Wie man auf diese Summe kommt? Der Vorstand behauptet, man müsse bei einem Nicht-Bau die vorhandene Bodenplatte aufwendig herausreißen und diesen Teil des Gartens renaturieren. Auf die logische Nachfrage aus der Mitgliedschaft, warum man die Bodenplatte nicht einfach im Boden belässt und das Geld spart, folgten lediglich Ausflüchte und noch mehr heiße Luft. Es zeigt sich wieder einmal: Der Vorstand verfolgt seine ganz eigene Agenda und nutzt Phantasiezahlen als vermeintliche Argumente.

Fun Fact (oder eher: Das finanzielle Himmelfahrtskommando)

  • Keine Angebote: Es liegt bis heute weder ein aktuelles Angebot für den Bau noch für die Innenausstattung des Gartenbauhauses vor.
  • Ablaufende Uhr: In knapp 12 Monaten muss das Gebäude komplett FERTIG und abgerechnet sein, sonst platzt die Förderung.
  • Das Risiko: Keinen Plan haben, aber in einem Jahr fertig sein wollen? Wenn das Gebäude nicht rechtzeitig abgerechnet wird, bleibt der Verein auf allen bisherigen Baukosten sitzen und muss die Förderung trotzdem zurückzahlen!

Fazit: Finger weg vom Gartenbauhaus!

Wir haben aktuell kein Geld für zusätzliche Unterhaltskosten wie Heizung, Wartung und Reinigung. Unsere Priorität muss es sein, die Vereinsfinanzen endlich wieder in Ordnung zu bringen, anstatt riskante Luftschlösser zu bauen.

Wir fordern den Vorstand auf: Stoppen Sie dieses unüberlegte Projekt, bevor es den Verein teuer zu stehen kommt!