Geld für die Ehefrau des Vorstands: Transparenz oder Vetternwirtschaft?

  In unserem Verein spielen sich hinter den Kulissen Dinge ab, die Fragen aufwerfen. Konkret geht es um eine hohe Geldsumme, die an eine Päd...

Die 30.000-Euro-Lüge: Luftschlösser statt solider Vereinsfinanzen

 Am jüngsten Finanzabend hat der Vorstand seine „Planungen“ für das neue Gartenbauhaus vorgestellt. Wobei das Wort Planung hier glatt übertrieben ist – „heiße Luft“ trifft es deutlich besser.

Die Faktenlage ist alarmierend: Es liegt ein Förderbescheid vor, nach dem das Gartenbauhaus bis Mitte nächsten Jahres nicht nur gebaut, sondern auch komplett abgerechnet sein muss. Ein extrem sportlicher, wenn nicht gar utopischer Zeitplan. Wird dieser nicht eingehalten, müssen die Fördergelder (die aktuell bereits auf dem Konto liegen) vollständig zurückgezahlt werden.

Und warum das Ganze? Die Begründung des Vorstands hält einer Überprüfung nicht stand.

Die 200-Meter-Klo-Lüge und echte Alternativen

Als Hauptargument für den teuren Neubau nennt der Vorstand den angeblich viel zu langen Weg zur Toilette – dieser sei angeblich 200 Meter lang. Das ist schlichtweg die Unwahrheit. Der Weg zur Toilette im Unterstufenbau ist nachweislich deutlich kürzer.

Zudem gäbe es längst eine viel elegantere, kostengünstigere Lösung: Im Kindergarten wird aktuell mangels Nachfrage eine Gruppe geschlossen. Dadurch wird ein Raum frei, der perfekt als künftiger Gartenbauraum genutzt werden könnte – inklusive direktem Zugang zu gartennahen Toiletten. Warum also neu bauen?

Phantasiezahlen für die eigene Agenda

Um den Neubau krampfhaft schönzurechnen, hat sich der Vorstand eine Drohkulisse aufgebaut: die 30.000-Euro-Lüge. Behauptung des Vorstands: Wenn wir nicht bauen, kostet uns das 30.000 Euro.

Wie man auf diese Summe kommt? Der Vorstand behauptet, man müsse bei einem Nicht-Bau die vorhandene Bodenplatte aufwendig herausreißen und diesen Teil des Gartens renaturieren. Auf die logische Nachfrage aus der Mitgliedschaft, warum man die Bodenplatte nicht einfach im Boden belässt und das Geld spart, folgten lediglich Ausflüchte und noch mehr heiße Luft. Es zeigt sich wieder einmal: Der Vorstand verfolgt seine ganz eigene Agenda und nutzt Phantasiezahlen als vermeintliche Argumente.

Fun Fact (oder eher: Das finanzielle Himmelfahrtskommando)

  • Keine Angebote: Es liegt bis heute weder ein aktuelles Angebot für den Bau noch für die Innenausstattung des Gartenbauhauses vor.
  • Ablaufende Uhr: In knapp 12 Monaten muss das Gebäude komplett FERTIG und abgerechnet sein, sonst platzt die Förderung.
  • Das Risiko: Keinen Plan haben, aber in einem Jahr fertig sein wollen? Wenn das Gebäude nicht rechtzeitig abgerechnet wird, bleibt der Verein auf allen bisherigen Baukosten sitzen und muss die Förderung trotzdem zurückzahlen!

Fazit: Finger weg vom Gartenbauhaus!

Wir haben aktuell kein Geld für zusätzliche Unterhaltskosten wie Heizung, Wartung und Reinigung. Unsere Priorität muss es sein, die Vereinsfinanzen endlich wieder in Ordnung zu bringen, anstatt riskante Luftschlösser zu bauen.

Wir fordern den Vorstand auf: Stoppen Sie dieses unüberlegte Projekt, bevor es den Verein teuer zu stehen kommt!